Freitag, 2. Februar 2007
Was für ein Anfang: Boston.
Man mag es kaum glauben, aber das Timing hätte schlimmer (oder: besser?) nicht sein können.
Da setze ich ein kleines Blog auf um meinen Senf zu Dingen abzugeben, die eh' niemanden sonst interessieren, nur um über das Netz zu erfahren, dass Boston seines gerade über den analogen Jordan geschickt hat.
Auslöser war die virale Marketingkampgne für eine Cartoonserie, deren Namen ich nicht einmal buchstabieren kann - was wohl die Kampagne erklären dürfte, denn die Amerikaner haben schon bei einfacheren Dingen, wie die Weltpoltitik so ihre Schwierigkeiten.
Nun liegen da in Boston geschlagene drei Wochen lang mehrere LED-Tafeln herum, ohne dass sich jemand daran stören würde. Aber dann aus mir einem unbekannten Grund geht alles auf einmal wie in einem Intel Prozessor zu: schnell und heiß mit einer Garantie auf verbrannte Finger.
Plötzlich ist von einem Bombenalarm die Rede, woraufhin die gesamte Stadt lahmgelegt und eine der LED-Tafeln in die Luft gejagt wird - von Bombenspezialisten, die wohl eine echte Bombe nur von Zeichnungen her kennen dürften.
Und das Beste wie immer zum halben Schluss: die Jungs, die sich das unfreiwillig, da Auftrag, ausgedacht haben, sitzen jetzt im Gefängnis. Vermutlich auch aus dem Grund, weil sie es geschafft haben, eine ganze Stadt bis auf die Knochen zu blamieren.
So etwas schafft man wirklich nur in den USofA.

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