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Montag, 5. Februar 2007
Ach ja, früher war doch alles besser....
Erinnert Ihr Euch noch an die Gute Alte Zeit? Ich rede dabei aber nicht von den Zeiten, die von Leuten mit einem Alter methusalem'scher Ausmaße angepriesen wird.
Nein. Ich spreche quasi digital, von den guten alten digitalen Zeiten. Und mit dieser Formulierung liege ich noch nicht einmal so falsch, betrachtet man sich die Halbwertszeit eines Computers, die so kurz ist, dass selbst eine Fliege stolz auf ihre paar Stunden Leben sein kann.
Während die Fliege ihr Leben oder die gute alte Zeit in Stunden misst, gibt es beim Computer andere Faktoren: Rechenleistung, Größe, Stromverbrauch, Hitzeentwicklung. Je nach Couleur hat jeder Nutzer seine Zeitrechnung und jeder hat auf seine Art recht.
Meine Zeitrechnung mache ich ab sofort am Speicherplatz und Speicherbedarf fest.
Mir ist dies erst gestern mit der Wucht eines Vorschlaghammers bewusst geworden, als ich mal wieder eine meiner Brenn-Sitzungen für Backups hatte. Und die Kontraste hätten stärker nicht sein können, denn einerseits versuchte ich verzweifelt, zusätzliche 20 Megabyte auf dem flachen Datenträger unterzubringen, obwohl dieser schon nach Erlösung schrie und andererseits diesen ohne zu zögern auf den "Verbrannt"-Stapel einlagerte, als dieser Versuch natürlich jämmerlich scheiterte. 700 Megabyte einfach so vernichtet. Früher hätte das einen Nervenzusammenbruch à la van Gogh zur Folge gehabt. Stellt man sich diese Menge an Daten in Diskettenform vor, so wird das ganze noch Katastrophaler. 700 MB, das sind.....486,111 Disketten mit je 1,44 MB. Ich glaube, so viele Disketten habe ich in meinem ganzen Leben nicht einmal gesehen, geschweige denn berührt, geschweige denn genutzt.
Früher war jedes Kbyte wichtig. Sei es im vermalledeiten 640 Kbyte Speicher, der für Spiele so groß wie möglich zu sein hatte, oder das viel zu große Bild mit zwei Megabyte, das verkleinert werden musste. Betrachte ich mir die heutigen Probleme der heutigen Nutzer auf heutigen Computern mit heutigem Windows, und rufe mir die DOS 6.22-Zeiten ins Gedächtnis, dann kann ich wirklich nur noch schmunzeln. In der Regel funktionieren bei normaler Konfiguration heutige Programme und Spiele ohne Probleme (und bitte liebe Leser, die es besser wissen: Ihr gehört zur Minderheit). Und wenn Probleme auftauchen, dann meist wegen Overcloking und ähnlichem Kram. Ach ja: die Framerate ist auch ein Faktor für die Zeitmessung.
Ich erinnere mich noch, als ich für ein Spiel ganze 25 KByte des berüchtigten 640 KByte-Speichers freiräumen musste. Es dauerte Tage. Und brachte mir die Autoexec.bat und Config.sys näher. Frage am Rande: Wer kennt die zwei Dinger noch?
Ich weiss auch noch, wie ich einmal dachte, dass ich meine 540 Megabyte große (oder kleine?) Festplatte nie würde füllen können. Naja, mit dem Gedanken lag ich ungefähr so falsch wie Bill Gates mit der Behauptung, der 486er sei das Maß aller Dinge, für immer.
Heute brenne ich 4Gbyte große Backup-DVD's und habe insgesamt 320 GByte als Speicherplatz zur Verfügung. Ich könnte die Größe an Daten, die ich umherschiebe wohl nur noch in GByte oder gar Terabyte festlegen. 3 MB? Also knapp 3000 Kbyte? Das ist nichts für mich. Peanuts. Für mich wird es erst ab einer Dateigröße von 200 MByte interessant. Lustig ab 1,2 GByte für eine einzelne Datei....
Früher, ach ja früher, da hätte man mich für diese Sätze auf den digitalen Scheiterhaufen geworfen.
Nein. Ich spreche quasi digital, von den guten alten digitalen Zeiten. Und mit dieser Formulierung liege ich noch nicht einmal so falsch, betrachtet man sich die Halbwertszeit eines Computers, die so kurz ist, dass selbst eine Fliege stolz auf ihre paar Stunden Leben sein kann.
Während die Fliege ihr Leben oder die gute alte Zeit in Stunden misst, gibt es beim Computer andere Faktoren: Rechenleistung, Größe, Stromverbrauch, Hitzeentwicklung. Je nach Couleur hat jeder Nutzer seine Zeitrechnung und jeder hat auf seine Art recht.
Meine Zeitrechnung mache ich ab sofort am Speicherplatz und Speicherbedarf fest.
Mir ist dies erst gestern mit der Wucht eines Vorschlaghammers bewusst geworden, als ich mal wieder eine meiner Brenn-Sitzungen für Backups hatte. Und die Kontraste hätten stärker nicht sein können, denn einerseits versuchte ich verzweifelt, zusätzliche 20 Megabyte auf dem flachen Datenträger unterzubringen, obwohl dieser schon nach Erlösung schrie und andererseits diesen ohne zu zögern auf den "Verbrannt"-Stapel einlagerte, als dieser Versuch natürlich jämmerlich scheiterte. 700 Megabyte einfach so vernichtet. Früher hätte das einen Nervenzusammenbruch à la van Gogh zur Folge gehabt. Stellt man sich diese Menge an Daten in Diskettenform vor, so wird das ganze noch Katastrophaler. 700 MB, das sind.....486,111 Disketten mit je 1,44 MB. Ich glaube, so viele Disketten habe ich in meinem ganzen Leben nicht einmal gesehen, geschweige denn berührt, geschweige denn genutzt.
Früher war jedes Kbyte wichtig. Sei es im vermalledeiten 640 Kbyte Speicher, der für Spiele so groß wie möglich zu sein hatte, oder das viel zu große Bild mit zwei Megabyte, das verkleinert werden musste. Betrachte ich mir die heutigen Probleme der heutigen Nutzer auf heutigen Computern mit heutigem Windows, und rufe mir die DOS 6.22-Zeiten ins Gedächtnis, dann kann ich wirklich nur noch schmunzeln. In der Regel funktionieren bei normaler Konfiguration heutige Programme und Spiele ohne Probleme (und bitte liebe Leser, die es besser wissen: Ihr gehört zur Minderheit). Und wenn Probleme auftauchen, dann meist wegen Overcloking und ähnlichem Kram. Ach ja: die Framerate ist auch ein Faktor für die Zeitmessung.
Ich erinnere mich noch, als ich für ein Spiel ganze 25 KByte des berüchtigten 640 KByte-Speichers freiräumen musste. Es dauerte Tage. Und brachte mir die Autoexec.bat und Config.sys näher. Frage am Rande: Wer kennt die zwei Dinger noch?
Ich weiss auch noch, wie ich einmal dachte, dass ich meine 540 Megabyte große (oder kleine?) Festplatte nie würde füllen können. Naja, mit dem Gedanken lag ich ungefähr so falsch wie Bill Gates mit der Behauptung, der 486er sei das Maß aller Dinge, für immer.
Heute brenne ich 4Gbyte große Backup-DVD's und habe insgesamt 320 GByte als Speicherplatz zur Verfügung. Ich könnte die Größe an Daten, die ich umherschiebe wohl nur noch in GByte oder gar Terabyte festlegen. 3 MB? Also knapp 3000 Kbyte? Das ist nichts für mich. Peanuts. Für mich wird es erst ab einer Dateigröße von 200 MByte interessant. Lustig ab 1,2 GByte für eine einzelne Datei....
Früher, ach ja früher, da hätte man mich für diese Sätze auf den digitalen Scheiterhaufen geworfen.
punkter, 10:22h
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